Zeitarbeitsfirmen in Annaberg steigen die Wirtschaft – Report 2019

Fast ein Jahr ist es her, dass Melanie Meinkart aktiv ihre Rückkehr ins Erzgebirge für das Erzgebirge 2019 geplant hat. Aber die Idee, sie in die große Stadt zurückzuschicken und wiederzukommen, war schon viel früher aufgekommen. Die Entscheidung fiel dem 33-Jährigen nach 16 Jahren Abwesenheit in Leipzig, Dresden, Halle und zuletzt Berlin nicht leicht. Sie hatte Fragen im Kopf: „Ich habe Lebensmittelwissenschaften und Design studiert. Ich habe den Wunsch und die Kraft zum Gestalten, und ich möchte auch neue Wege gehen.

Ist das Erzgebirge der richtige Ort dafür? Beruflich gesehen, ja, aber ich würde viel lieber zurückgehen. So beschrieb sie ihre Situation im Dezember 2018. Bei einem Besuch ihrer Familie zu Weihnachten nutzte sie die regionale Jobmesse in Annaberg-Buchholz, um sich über Berufsmöglichkeiten zu informieren.

Drei Monate später zahlte sich der Kontakt auf der Messe im GDZ Annaberg aus und sie kam zur Probe ins Elldus-Ressort im Kurort Oberwiesenthal. Anfang August machte sie einen Neuanfang als Junior-Vertriebsleiterin im Familienunternehmen und fühlte sich wie angekommen. Und sie sagt: „Hier habe ich die Möglichkeit, meine Heimat an vielen Orten zu gestalten und aktiv daran mitzuwirken.

Wenn nicht jetzt, dann wann. Mit dieser Entschlossenheit besuchte die Familie Korb im vergangenen Jahr die erzgebirgische Pendleraktionsveranstaltung im Kulturhaus Aue. Sie waren zu Weihnachten zu Besuch bei seinen Eltern in Bad Schlema und wollten diese Jobmesse zur Information nutzen, bevor sie nach Stuttgart zurückkehrten. Er, ein gebürtiger Bad Schlemaer, sie kommen aus Elsterwerda, beide arbeiten bei der Deutschen Bahn in der Reisebranche. Sie wussten, dass ein Arbeitsplatz in der gleichen Branche im Erzgebirge schwer zu finden sein würde. „Gemeinsam mit Mitarbeitern der Erzgebirgischen Wirtschaftsförderung haben wir uns das Fachportal für das Erzgebirge angeschaut und waren überrascht, dass es eine Eisenbahnlogistikerin im Erzgebirge gibt“, sagt Melanie Menkiert, die damals schwanger war.

Ihr Mann bewarb sich dort sofort und wurde zu einem Test eingeladen. Der Arbeitsvertrag wurde unterzeichnet, und im Juli packte die Familie in Stuttgart die Umzugskartons. Der Sohn, der gerade die Schule beendet hatte, wurde nahtlos in einem Autohaus ausgebildet. „Für Mai nächsten Jahres wurde uns ein Platz in einer Kinderkrippe versprochen. Das Welcome Center Erzgebirge war damals ein guter Ratgeber für die vielen ersten Fragen zum Lebenspaket“, erinnert sich die junge Mutter, die auch in diesem Jahr wieder auf den Arbeitsmarkt geht – diesmal, um ab August 2020 einen Job im Dienstleistungssektor zu finden. „Der Umzug hierher war der richtige Schritt, zumal wir jetzt der Familie sehr nahe sind“, sagt Ulrike Korb.

Susann Schubert und die Familie Korb sind zwei klassische Beispiele dafür, warum der diesjährige Forenzenactiedag Erzgebirge zum achten Mal in Folge in Annaberg-Buchholz und zum vierten Mal in Aue-Bad Schlema stattfindet. In den letzten Jahren haben sich die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr immer wieder als ideal erwiesen, um insbesondere die Rückkehrer und Pendler zu erreichen. Schließlich ist es die Zeit des Jahres, die viele Menschen, die mit ihren Familien umgezogen sind, in ihrer Heimat verbringen – und auch die nötige Ruhe finden, um nachzudenken und manchmal neue Lebenspläne zu schmieden. Auch wenn einige Besucher ihre Bewerbungsmappen an diesem Tag mitnehmen, ist das Hauptziel der Veranstaltung, in einer sehr entspannten Atmosphäre mit potenziellen Mitarbeitern zu sprechen. Bis heute haben 25 Unternehmen ihre Beteiligung an Aue-Bad Schlema und 21 Unternehmen in Annaberg-Buchholz bestätigt.
Die Veranstalter sind die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH zusammen mit der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz (Zeitarbeitsfirmen Annaberg) und der IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge.

Die Geschichte der Gartenschere – Von Klaus Zimmer

Gartengeräte sind keine moderne Erfindung. Ihre Geschichte fällt mit der menschlichen Entwicklung zusammen und kann vor etwa 10.000 Jahren beginnen. Dies ist die Zeit, in der die frühesten Aufzeichnungen über den Gebrauch von Gartengeräten gefunden werden können. Dies fällt mit der Jungsteinzeit und der Domestizierung von Pflanzen zusammen.

Der Mikrolith wurde in dieser Zeit erfunden und bestand aus einer kleinen scharfen Steinklinge, die in einen Griff aus Holz, Knochen oder Geweih eingesetzt wurde. Dies war die erste Gartenschere im Test. Es ähnelt einem kleinen Spaten und kann zum Graben, Abschneiden und Schneiden von Pflanzenmaterial verwendet werden. Es kann auch zum Räumen von Land verwendet werden, aber aus dieser Zeit stammen auch viele andere Gartengeräte. Dazu gehörten die Haue, der Gartenschere und die Sense. Alle diese Werkzeuge waren gleich aufgebaut und bestanden aus einem steinförmigen Werkzeug, das an einem Stiel aus natürlichem Material befestigt war.

In der Bronzezeit entwickelte sich der Schmelzprozess. Bei diesem Prozess wurden Zinn, Kupfer und Eisen in ihre Erze getrennt. Das gereinigte Erz wurde dann in leicht zu bearbeitende Metalle umgewandelt. Werkzeuge aus diesem neuen Material waren massive Stücke, die schärfer waren und länger halten konnten.

geschichte - Kirche

Während in China wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. eine hölzerne Version der Sämaschine entwickelt. Im zweiten Jahrhundert v. Chr. wurde in China die Schubkarre entwickelt. Die Schubkarre selbst hat sich im Vergleich zu den vor so langer Zeit in China entwickelten Modellen nicht wirklich verändert.

Nach der Entdeckung Amerikas wurde die Entwicklung von Gartengeräten mit der Erfindung der ersten gusseisernen Schaufel fortgesetzt. Diese wurde von John Ames geschaffen und bestand aus einer breiten Klinge an einem langen Stiel. Im gleichen Zeitraum wurde eine einzigartige Art der Schädlingsbekämpfung entwickelt, die Glocke. Die Gartenarbeit wurde in dieser Zeit sehr populär und dabei wurden neue zeitsparende Gartenscheren erfunden. Dazu gehörten Knospen- und Veredelungsmesser, Randeisen und Zuchtgabeln.

Die industrielle Revolution brachte automatisierte Werkzeuge und die Massenproduktion. Dies begann Mitte bis Ende der 1800er Jahre mit der Erfindung von dampf- und elektrisch betriebenen Maschinen. Pferde und Arbeitskraft wurden durch Dampfkraft und Stahl ersetzt, dem gebräuchlichsten Material für gewöhnliche Gartengeräte wie Spaten,Gartenscheren und Hacken.